Sehenswürdigkeiten
UNESCO geschützte Stadtmauern
Zadar ist eine jener europäischen historischen Städte, deren Identität mit dem UNESCO-Weltkulturerbe verbunden ist. Die Stadtmauern waren unbesiegbar und verteidigten sie jahrhundertelang vor Eindringlingen und boten ihren Einwohnern einen sicheren Hafen. Heute sind sie eine beliebte Promenade für Reisende aus aller Welt.
Seit
dem Jahr 2017 befinden sich durch
Beschluss des UNESCO Ausschusses
für Weltkulturerbe die „Bedemi zadarskih pobuna“ („Stadtmauern der Zadarer
Aufstände“) oder die bekannten Stadtmauern, die man in Zadar auch noch Muraj nennt, auf der Liste des Weltkulturerbes als
Teil des materiellen Kulturerbes. Heute werden diese Mauern erneuert und der
Raum wird revitalisiert, sie stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert und wurden
im 16. Jahrhundert zum Zweck der Verteidigung der Venezianer von den
türkischen Eroberern gebaut. Die Stadmauer hat ihren Namen nach den 11
Aufständen, die die Bürger von Zadar gegen die Herrschaft der Republik Venedig
erhoben haben, bekommen, und neben ihr wurden drei Tore erbaut.
Das Landtor des mittelalterlichen
Zadar wurde 1543 erbaut und strahlt
immer noch dieselbe Mystik und Ehrfurcht aus. Es wurden hoch über dem
Meeresspiegel mit der eingemeißelten Figur des heiligen Chrysogonus (Krševan)
zu Pferd und dem Löwen des heiligen Markus, dem Wappen und Symbol der
venezianischen Republik, errichtet, so dass das Tor im Laufe der Zeit zu einem
der schönsten Denkmäler und Meisterwerke der Renaissance-Architektur wurde.
Zwischen dem Fährhafen und dem Markt befindet sich das Seetor, das wegen der
nahe gelegenen Kirche, die diesem Schutzheiligen von Zadar gewidmet ist, auch als
Tor des Heiligen Chrysogonus (Krševan) bekannt ist und 1573 erbaut wurde. Zu
Ehren des Sieges der christlichen Armee über die Armee des Osmanischen Reiches
in Lepanto. Das Tor ist geprägt von eingebauten Teilen eines römischen
Triumphbogens, der von Melia Aniana, einer ehemaligen Römerin aus Zadar, zum
Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann errichtet wurde. In unmittelbarer Nähe
der Brücke auf der Nordseite befindet sich das neue Tor aus der Neorenaissance,
das während der italienischen Besatzungsherrschaft in Zadar durchbrochen wurde.
Das neue Tor führtzum Volksplatz und zur Kalelarga und stellt somit den neuen
wichtigsten Eingang zum Stadtzentrum dar. Das Tor von Heiligen Rochus führt zum
Stadtmarkt, in dessen Nähe sich im Mittelalter das Tor der Heiligen Maria
befand.
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